20. August 2013

MS DOCKVILLE Festival 2013



Es war wieder soweit. MS DOCKVILLE Festival ruft, ich komme.
Mein wahrscheinlich letztes Festival für 2013 hat's nochmal richtig krachen lassen und meine Taktik vollkommen unvorbereitet anzutanzen, mir keinen Kopf um das Line-Up zu machen, hat sich mehr als gelohnt.

Ich hab' verdammt gute Musik entdeckt, so viele schöne Menschen gesehen, dass es schon fast weh tat und alte Freunde wieder getroffen.
Den Sorte Skole haben mich in andere Sphären transportiert, die viel zu unbekannte Bass 15 Uhr Gang ließ mich zu ihren Mashups das Tanzbein schwingen und Electric Ocean People haben mir mal wieder gezeigt wie wichtig es ist, regelmäßig ins Butterland zu schauen.
Als ich dann Montag Abend in der S-Bahn zum Hauptbahnhof saß um meinen Bus zu erwischen, der Regen an die Scheiben prasselte und die Leute mich komisch anschauten, weil ich so dreckig war, musste ich mir 'ne kleine Träne wegdrücken.
Obwohl ich nur zwei Jahre dort gelebt habe ist Hamburg ein Stück Heimat.

Aber jetzt genug der Rührseligkeit. Nehmt Euch ein paar Minuten Zeit und schaut Euch das Dockville durch mein drittes Auge an. 
 Los ging's mit Knutscherei zu SKIP&DIE.

Super geile Band mit total verrückter Sängerin.
Hammer Start in's Wochenende!


 Das Wetter war zu gut um die ganze Zeit rumzurennen, man musste auch mal chillen.

 Weiter chillen im Nest.
 Kein echtes Tattoo glaube ich, aber witzig :)
Dockville Kunst.

 Der Traum jedes Kindes:
Connections zum Brezel und Eisverkäufer.
 Milky Chance und die Leute ticken aus. Mit Recht.
Sehr sympathischer Kerl, schöne, entspannte Show.
Was für ein geiles Gefühl das sein muss, im einen Jahr gerade das Abitur gemacht, im nächsten stehste auf 'ner Dockville-Bühne vor tausenden kreischenden Leute.

 Listening to Lùisa im Nest.

 Hinrich Carstensen in Aktion. Der gute hat seine Gesundheit für seine Fotos geopfert, als es Sonntag so heftig anfing zu regnen. Seine Bilder kommen bestimmt auch bald, unbedingt anschauen, da steckt Leben drin!

 Soweit ich das erlebt habe, und das ist ja durchaus kein Standard, waren die Secus und Ordner auf'm Dockville immer super nett.
 Das waren SAM auf'm Großschot. Auf ihrer Seite kann man sich kostenlos ein Mixtape runterladen.
Lohnt sich!

 Happy Tattoo. I like.
 Großartiges Konzert von Reptile Youth.
Bloß das mit dem Stagediven hat nicht so hunderprozentig geklappt, was die Sache aber umso spaßiger machte.

Er hat  sich voll schön im Kreis gefreut.
 Those Shades.

 Schwesterherzchens Füße nach dem Konzert.
Sie berichtet auch über das Festival, schaut mal rein.
 Sonnenuntergang und aufgewirbelter Staub - schöne Kombination.

 Wenn man Bier in's Licht hält sieht man flüssiges Glück.



 Sie hat die schönere Kamera. Ich hatte die gleiche als Zweitkamera dabei, weil so ganz ohne Analog geht ja auch nicht :)




 The Lumineers. Später hatte ich noch 'ne ganz witzige Begegnung mit dem ziemlich betrunkenen Sänger in der backstage, haha.

 Ihr bin ich bestimmt zwei Minuten hinterhergelaufen um ein Foto zu machen weil der Hut so schön glitzerte.
Aber mach mal ein scharfes Bild bei 1/50 Sekunde, f1.8 im Laufen. Ähem.

 Rethe-Speicher Visuals #1
 Schönes Kleid. Bestimmt auch schöne Frau.
 Maschinenraum.

 Klüse.




 Backstage Wachhund. Nicht wirklich aber... 
er/sie saß da halt immer rum. Liebes Tier.
 Analoge Grüße vom Dockville.
 War das Teil nicht letztes Jahr noch in der Torte? 
Wiederverwertung par excellence.

 Da wurde wohl einmal zu oft beim Ton-/Lichttechniker nachgefragt.

 Alle 20 Meter wurde auf dem Campingplatz Flunky Ball gespielt.
 Aufgeklebter Bart bei den Herren von und zu Grau, die immer wieder zeigen, dass Deutscher Rap nicht scheiße sein muss.

 Sich einfach mal 'ne Zigarre gönnen. Auch geil.

 Crystal Fighters. Kein Bock auf Fotograben, lieber tanzen gehen.
Ich erinnere mich noch an deren Show im Klubsen in Hamburg vor ein paar Jahren. 
Damals arbeitete ich dort am Tresen, es war nicht sonderlich viel los und sie in Deutschland noch nicht so massiv durchgestartet.
Kurz darauf gab es überall Berichte über sie und jetzt spielen sie vor tausenden von eingefleischten Fans.
So kann's gehen.



 Ein absolutes Highlight für mich waren ja Dope D.O.D.

Ein Konzert wie eine Bombe. 
Ich war schon auf sehr vielen Festivals und unzähligen Konzerten aber sowas habe ich noch nicht erlebt (außer vielleicht 2006 bei Panteón Rococó auf der Summerjam).
Moshen in den krassesten Staubwolken, Wall of Death, ein ausgeschlagener Zahn, sonst hoffentlich keine Verletzungen. Es war der Wahnsinn.





 Ab in den Moshpit.



 Hier sieht man ja ganz gut - Dope D.O.D. wirbeln Staub auf.
 Müwie zeigt Mittelfinger.

 Mac Miller. Noch so ein mir völlig unbekannter Typ.
 Ja und dann kam irgendwann er. Woodkid. Immer wieder ein Fest, und als er Iron spielte hab' ich das Grinsen nicht mehr aus'm Gesicht gekriegt.











Erst machten die Wolken so auf episch schön.


 Ein paar Tropfen kamen schonmal, so als erste Warnung auf die ich natürlich nicht hörte.
 So ein Festival ist halt manchmal auch etwas anstrengend, wa.
 Tcha, und dann kam das Wetter. 
Und wie das runtergemacht hat, beim Barte des Propheten.


 Nach dem heftigen Schauer war es wieder sehr schön, 
meine Schuhe waren für den Rest des Festivals aber nass.

 Dockville Oberchef und Dockville Booking Chefin inna backstage.
 Ein Lichtrock. Hula Hoop.
 Rethe-Speicher Visuals #3. Das Beste kommt zum Schluss.
 Wobei ich nicht ganz verstehe, warum EXIT nicht am letzten Abend projiziert wurde ;)

So. Das war's.
Wenn  euch die Bilder gefallen haben freue ich mich über jedes Like auf meiner Facebook-Seite.
Danke und bis zum nächsten Jahr, meine Festivalsaison ist hiermit beendet.

(Falls Ihr noch Tipps habt, was ich mir unbedingt an Dockville Artists anhören sollte, schreibt es doch hier oder bei Facebook in die Kommentare)